Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule

„Eine besondere Schule für besondere Kinder“
Staatlich anerkannte private Schule zur sonderpädagogischen Förderung
Zu uns kommen Kinder und Jugendliche mit einem "Rucksack" voller Probleme:
- Entwicklungsverzögerung
- Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme zu ihren Mitmenschen
- mangelndes Selbstwertgefühl
- große Unsicherheit und Versagensangst, Schulangst und Schulmüdigkeit, Motivationsverlust und Schulversagen, trotz guter Intelligenz
Wir helfen diesen Kindern und Jugendlichen, ihren Rucksack zu tragen
Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben im Rahmen einer internen Schulentwicklung versucht, eine Schule zu schaffen, die die Bedürfnisse und Schwierigkeiten, aber auch die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
Was zeichnet unsere Schule aus?
Die Inhalte, die wir unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln, sind im amtlichen Grund- und Hauptschullehrplan verbindlich geregelt. Aber:
- Feste Alltagsstrukturen bieten einen Rahmen, an dem sich die Schülerinnen und Schüler zuverlässig orientieren können.
- Der Unterricht findet in kleinen Klassen statt (nach Möglichkeit 10 Kinder), unterstützt durch eine Heilpädagogin oder einen Heilpädagogen.
- Bei der Auswahl der Inhalte orientieren wir uns an den Interessen unserer Schülerinnen und Schüler. Wir gehen altersadäquat auf sie ein, durch einen veränderten Zeitrhythmus,Spiele u.v.m.
- In klassenübergreifenden Neigungsgruppen fördern wir ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente.
- Mit einem im Stundenplan verankertem "Training des Sozialen" verbessern und stärken wir ihre Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit.
- Durch einen Betriebstag pro Woche führen wir die 8. und 9. Klasse an die Anforderungen der Arbeitswelt heran und unterstützen sie bei der Suche nach einer Lehrstelle.
- Besonders motivierte Schülerinnen und Schüler können bei uns die Prüfungen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss ablegen.
Grundlage unserer Arbeit ist die Erkenntnis,
- dass Lernen nur dann möglich ist, wenn die Schülerinnen und Schüler in einer Umgebung unterrichtet werden, die geprägt ist von bedingungsloser Annahme und einer guten, vertrauensvollen Beziehung zu Lehrerinnen und Lehrern
- dass Lernen nur dann möglich ist, wenn die Schülerinnen und Schüler gern in die Schule kommen, motiviert sind und wissen, dass Anstrengung sich lohnt und belohnt wird, aber auch, dass Fehler gemacht werden dürfen
- dass ganz kleine, von der Persönlichkeit der Lehrerin oder des Lehrers abhängige Dinge die Lern- und Arbeitsatmosphäre entlasten und erleichtern und den Schülerinnen und Schülern das Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Dazu gehören u.a. die Gestaltung des Klassenzimmers, Hausbesuche bei den Eltern, gemeinsame Feste, gemeinsames Frühstück, Abschaffung des 45-Minutentaktes, aktive Pausengestaltung, Bevorzugung offener Unterrichtsformen, Lehrerkooperation, Initiieren von Partner- und Gruppenarbeit.
Schule und Heimerziehung
In der Kooperation zwischen der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule und dem Amalie-Nacken-Heim haben wir das Konzept „Erziehung aus einer Hand“ zur gezielten Förderung junger Menschen im Spannungsfeld von Heimerziehung und Schule entwickelt.
