kibs - Beratungsstelle hilft missbrauchten Jungen

Tom war eigentlich immer ganz normal. Doch seit knapp einem Jahr ist alles anders. Tom wurde von einem Freund der Familie sexuell missbraucht. Seither hat er sich in seine eigene Welt zurückgezogen. Der Missbrauch kam zwar zur Anzeige. Die seelischen Verletzungen, die Tom durch die Tat zugefügt wurden, konnte das Gericht jedoch nicht behandeln.

Rettungsanker in dieser emotionalen Notsituation ist kibs - die "Kontakt, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt". Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kibs - sozialpädagogische, therapeutische und psychologische Fachkräfte - helfen Jungen, denen sexuelle Gewalt widerfahren ist. Sie helfen auch Tom und seiner Familie. Seine Eltern sehen erleichtert, dass der Junge langsam wieder Vertrauen aufbaut und sich seinen Betreuerinnen und Betreuern öffnen kann. Tom macht eine Musiktherapie und löst sich dabei zusehends. Durch die Musik kann er endlich wieder seine Gefühle zum Ausdruck bringen. Er traut sich, über seine Ängste, aber auch über seine Wünsche zu sprechen. Die Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse wird für Tom noch lange dauern. Aber er ist auf einem guten Weg.

Die Betreuung einer begrenzten Anzahl von Jungen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, wird öffentlich bezuschusst. Um jedoch alle betroffenen Jungen und Familien, die Unterstützung suchen zu betreuen, sind wir dringend auf Spenden und Fördermitglieder angewiesen.

Videoportrait von kibs

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeit von kibs.

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Förderprojekt kibs
Jeder Junge hat seine individuelle Geschichte. Entweder, weil sie noch zu klein sind oder aber jungentypisch "nicht gern reden", ist es nicht leicht, an sie "heranzukommen". So bedarf es für die Hilfe von Betroffenen immer wieder unterschiedliche Methoden, wie z.B. Musiktherapie, Traumatherapie, erlebnispädagogische Angebote, Onlineberatung …