10.02.2010 | Verein

Danke für die großartige Unterstützung!

Weihnachtshilfsaktion des Münchner Merkur und der Sparda-Bank München erzielt 145.700 Euro für den Kinderschutz e.V.

Bericht des Kinderschutz e.V. vom 10.02.2010

Der vorweihnachtliche Spendenaufruf des Münchner Merkur und der Sparda-Bank München stieß bei Merkur-Leserinnen und –Lesern sowie den Kundinnen und Kunden der Sparda-Bank auch in diesem Winter wieder auf offene Herzen und große Spendenbereitschaft! So entschlossen sich wieder viele Menschen zu helfen und spendeten kleine und große Geldbeträge für die Aktionen "Der Merkur hilft Kindern" und "Strahlende Kinderaugen". Im Vergleich zum Vorjahr war somit der Wunsch, Kinder, Jugendliche und deren Familien in Notsituationen zu unterstützen, beinahe unvermindert groß. Und dies trotz – oder vielleicht sogar wegen? – der krisenbedingten Einschnitte allenorten...

Bis in den Januar hinein wurde gespendet. Insgesamt wurde dabei eine Spendensumme in Höhe von 145.700 Euro erzielt! Für dieses großartige Ergebnis sorgten Merkur-Leserinnen und -Leser aus München-Stadt und -Land und aus den Landkreisen Starnberg und Weilheim-Schongau sowie Kundinnen und Kunden der Sparda-Bank München eG. Die Sparda-Bank hatte gleich zu Beginn der Aktion großzügig vorgelegt und dem Kinderschutz e.V. eine Spende in Höhe von 50.000 Euro für seine Angebote Paulihof und kibs überreicht. Später legte die Bank nochmals 4.000 Euro aus den Erträgen des Gewinnsparens nach.

Das Geld fließt, wie der Münchner Merkur in der Adventszeit ausführlich berichtete, in verschiedene Angebote und Projekte des Kinderschutz e.V. für junge Menschen und deren Familien. Die Spenden helfen somit, dass sozial benachteiligte, vernachlässigte, misshandelte oder ausgegrenzte Kinder und Jugendliche betreut, beraten und gefördert werden können.

Unter anderem ermöglichen die Spenden die Umsetzung bzw. den Fortbestand folgender Angebote:

  • Die Beratung und Begleitung von sexuell missbrauchten Jungen und ihren Familien durch kibs – die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt
  • Die Betreuung und Förderung vernachlässigter oder durch traumatisierende Erlebnisse geprägter Kinder und Jugendlicher im Rahmen der tiergestützten Pädagogik auf dem Paulihof
  • Das Projekt „Taktvoll lernen“, ein Musik-Projekt zur (Lern-)Förderung sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler in Schwabing/Freimann
  • Freizeit- und Ferienaktivitäten für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht für die Kosten derartiger „Extras“ aufkommen können
  • Das Offene Atelier der Ambulanten Erziehungshilfe im Stadtteil Feldmoching/Hasenbergl, bei dem Kinder und Jugendliche aus sozial und finanziell benachteiligten Familien ihrer Phantasie freien Lauf lassen und dabei oft ungeahnte kreative Stärken entdecken können
  • Die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen – Kindern und Jugendlichen, die in der Hoffnung auf ein sichereres Leben allein aus den Krisengebieten der Welt nach Deutschland flüchten und hier Unterstützung und Orientierung brauchen
  • kids-hotline - eine Online-Beratung für Kinder und Jugendliche, die mit einem ehrenamtlichen Beratungsteam jungen Ratsuchenden rund um die Uhr bei Problemen von Liebeskummer über Mobbing und Gewalt bis hin zu Sucht und Selbstverletzung beratend zur Seite steht
  • Selbstbehauptungstraining für Vorschulkinder, in dem sie lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und jedem, der sie zu überschreiten droht, dies auch bestimmt zu vermitteln

Alle Artikel zu diesen Angeboten und Projekten aus dem Münchner Merkur können Sie auch nochmals in unserem Online-Pressespiegel nachlesen.

Kinderschutz e.V.
Merkur 2009
Stellvertretend für die vielen Kinder, Jugendlichen und Familien, die durch die Spenden der Weihnachtshilfsaktion unterstützt werden können, sagen hier Schülerinnen und Schüler der Wörthschule mit einer Fotocollage "DANKE".
Sie dürfen sich auch in diesem Jahr wieder darauf freuen, gefördert durch Spenden erlebnisreiche Ferien zu verbringen, auch wenn das Budget der Familie die nicht zuließe.