Neues Führungsduo an der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule
Klaus Funke und Ernst Himburg leiten die Schule zur Erziehungshilfe in Dachau
Zum Schuljahresbeginn 2007/2008 haben Sonderschulrektor Klaus Funke und Konrektor Ernst Himburg ihre Führungsaufgaben an der Dachauer Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule zur Erziehungshilfe übernommen.
Funke folgt als neuer Rektor auf Stefanie Seemüller, die sich in 13 Jahren Schulleitung höchst verdient um die Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule gemacht hat. Seemüller war u.a. treibende Kraft bei der Entwicklung des Schulkonzeptes für die Schule zur sonderpädagogischen Förderung, das 2001 mit dem i.s.i.-Innovationspreis der Stiftung Bildungspakt Bayern ausgezeichnet wurde. Auf eigenen Wunsch schied Seemüller nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit für den Verein zum 1. August 2007 aus dem Dienst der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule aus.
Klaus Funke war zuvor erster Konrektor der Schule an der Heckscher Klinik. Während seiner beruflichen Stationen nach dem Studium der Sonderpädagogik sammelte Funke umfangreiche Erfahrungen an verschiedenen Schulen zur Erziehungshilfe: zunächst im Kinderdorf Marienstein in Eichstätt, danach im Clemens-Maria-Kinderheim in Putzbrunn sowie im Mädchenheim Gauting, wo er acht Jahre lang stellvertretender Schulleiter war. Funke sieht der Neuausrichtung der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule motiviert entgegen. „Als Schulleiter möchte ich den Wandel der Schule zur Erziehungshilfe in eine rhythmisierte Ganztagsschule zur emotionalen und sozialen Förderung aktiv zusammen mit allen Mitarbeitern aus Jugendhilfe und Schule gestalten.“
Mit Ernst Himburg hat Funke einen Konrektor an seiner Seite, der ihm bereits aus der Heckscher Klinik vertraut ist. Himburg war dort 18 Jahre lang als Sonderschullehrer tätig.
Als eingespieltes Team stellen sich Funke und Himburg der Herausforderung, in allererster Linie natürlich die Versorgung der rund 60 Kinder an der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule in bewährter Qualität zu leisten. Darüber hinaus werden sie gemeinsam mit dem Amalie-Nacken-Heim die Verzahnung von Förderschule und Jugendhilfe im Projekt 1 + 1 = Eins vorantreiben und an der Realisierung der neuen „Lernwelt“ in Markt Indersdorf arbeiten.
