14.04.2009 | Schule

Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule verabschiedet "koolen Kollegen" Karl Kratzer

Information des Kinderschutz e.V.

Karl kennt Klassen-Kinder.
Karl kennt Kollegen.
Karl kennt kein Kschwerl.
Karl kann kool Kunstturnen.
Kinder kommen kern.

Nicht zuletzt mit diesen – und einigen weiteren – humorvollen Zeilen brachte Schulleiter Klaus Funke die Anerkennung für den "koolen Kollegen" Karl Kratzer zum Ausdruck.
Er und das Lehrerkollegium der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule bedauern, dass sie Kratzer im März in den wohlverdienten Ruhestand ziehen lassen mussten. Ganz nach der lebensfrohen Kratzer-Art wurde die Verabschiedung jedoch nicht mit Kummer und Schwermut hingenommen, sondern mit einem ausgelassenen Abschiedsfest gefeiert.
 
32 Jahre lang hat Karl Kratzer an der Förderschule in Dachau unterrichtet. Schier unglaubliche 42.107 Unterrichtsstunden an 6.478 Schultagen waren das. Und wer weiß, wie es an einer Förderschule zugehen kann wo Schüler regelmäßig außer Rand und Band geraten, kann ermessen, welche Leistung er damit vollbracht hat.
 
Nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer der Schule müssen in Zukunft auf einen engagierten Kollegen verzichten. Auch bei den Schülern hinterlässt der Weggang des beliebten Lehrers eine Lücke. Besonders Sport ist für Karl Kratzer nicht nur ein Unterrichtsfach gewesen, sondern eine Herzensangelegenheit. Dafür hat er seine Schüler stets begeistert und sie motiviert, auch einmal über sich hinaus zu wachsen.
 

"Auch wenn es mit der Schule im Sturm der Zeit auf und ab ging, der coole Karl war der ruhige Pol, ein tragender Kollege, für die Schüler ebenso wie für das Kollegium", resümiert Schulleiter Funke die Dienstjahre von Karl Kratzer. Der Kinderschutz e.V. bedankt sich für sein Engagement für die Schülerinnen und Schüler an der Dr.-Elisabeth-Bamberger-Schule und wünscht Karl Kratzer einen abwechslungsreichen Un-Ruhestand.

Kinderschutz e.V.
Verabschiedung Karl Kratzer
Karl-Heinz Kratzer mit "seinen Jungs" im Klassenzimmer