Konzeptionelle Ausrichtung

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Die konzeptionelle Gestaltung des HeideTreff Nachbarschaftstreffs gliedert sich in 7 Bereiche und lebt von der Mitwirkung der Familien und Nachbarschaft. Welche Angebote stattfinden, bestimmen sie maßgeblich mit, denn die Ausgestaltung richtet sich nach ihren Anliegen, Interessen und Initiativen. Außerdem ist das Lotsenprojekt (Diakonie Hasenbergl) seit September 2014 vor Ort. Die Lotsen helfen Ihnen beim Ausfüllen von Anträgen und Behördengängen.

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Social Impact

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Der Nachbarschaftstreff ist die Anlaufstelle für Informationen sowie das Einbringen von Bedarfen, Wünschen, Anliegen, Sorgen etc. (Anhörung). Damit agiert er stets am Puls des Viertels! Begegnung, Austausch und Verständigung wird über eine Vielzahl an niederschwelligen Gelegenheitsstrukturen und mehrgenerationalen, transkulturellen Festen und Projekten gestaltet. Das befördert das Kennenlernen, das miteinander in Kontakt kommen sowie den persönlichen oder themenbezogenen Austausch. Durch die Einbeziehung und vielfältigen Möglichkeiten der Mitbestimmung gelingt es, aus einem nachbarschaftlichen Nebeneinander, ein Nachbarschaftliches Miteinander zu gestalten. Denn das nachbarschaftliche Kennen befördert zum einen den Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen und zum anderen das Finden von Gemeinsamkeiten und Verbindendem. Dabei wird gezielt auf Synergieeffekte gesetzt, die durch das Community Organizing und den Einsatz von kulturellen Multiplikator*Innen entstehen. So entsteht das Gefühl Teil einer Gemeinschaft zu sein. Die Menschen im Stadtteil sind motiviert sich mit Ideen und Aktivitäten einzubringen. Die Identifikation mit dem Viertel führt dazu, dass die Nachbarschaft etwas für die Gemeinschaft tun möchte und formuliert Ideen für das Gemeinwohl z.B. z.B. Sauberkeit im Viertel „Wir müssen aufräumen“. Im gemeinsamen Miteinander übernehmen sie schrittweise Verantwortung für sich selbst und tragen als Akteur zur Gestaltung des Gemeinwesens bei. Ehrenamtlich Engagierte werden qualifiziert und begleitet.

Nach und nach erhalten die im HeideTreff aktiven Nachbar*Innen Entscheidungskompetenzen über ihren Wirkungsbereich.

Outcome – wie wird Erfolg gemessen?

FamZ HeideTreff

Was Menschen aus der Nachbarschaft über den Heidetreff Nachbarschaftstreff sagen:

  • „Der HeideTreff ist wie eine vertraute Familie in der Fremde“
  • „Im HeideTreff liegt mein Herz. Das ist für mich wie mein zweites Wohnzimmer“
  • „Man denkt immer die [Flüchtlinge] seien so anders, aber die sind so wie wir. Nett, freundlich – man kann richtig Spaß mit denen haben“

Kooperation und Vernetzung

Landeshauptstadt München und Wohnungsbaugesellschaften

Im September 2012 übernahm der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN die Trägerschaft für den sog. HeideTreff Nachbarschaftreff. Der Nachbarschaftstreff ist eine Kooperationseinrichtung des  KINDERSCHUTZ MÜNCHEN und der ZF-Wohnbau, einer Freimanner Wohnungsbaugesellschaft. Das Angebot ist ein Ergebnis ämter- und referatsübergreifender Kooperationen innerhalb des Sozialreferates der Landeshauptstadt München sowie der Initiativen innerhalb der Regsam-Schwerpunkt-Arbeit „Rund um den Carl-Orff-Bogen“ in Freimann.

Wir arbeiten eng mit dem HeideTreff Familienzentrum/Familienstützpunkt, der LOK Lernwerkstatt und der Ambulanten Erziehungshilfe (AEH) des Kinderschutz sowie mit weiteren sozialen Akteuren aus dem Stadtteil (Mohrvilla, ASZ, Jobcenter, Flüchtlingsunterkünften etc.) zusammen. Im Rahmen dieses Verbunds ermöglichen wir nachbarschaftliche Selbstwirksamkeitserfahrungen und aktivieren damit u.a. eine große Vielfalt an Partizipationsniveau für den Sozialraum.

Kooperation und Vernetzung (2)

Kooperationen

Unsere stadtweite Vernetzung und Kooperation (z.B. andere Nachbarschaftstreffs, Migrationsberatung, Münchener Flüchtlingsrat etc.) ermöglicht uns eine lösungsorientierte Hilfe zur Selbsthilfe und nachhaltige Implementierung von tragfähigen nachbarschaftlichen Netzwerken.Außerdem vernetzen wir die im HeideTreff tätigen Ehrenamtlichen mit denen der anderen Nachbarschaftstreffs in München. Das ermöglicht allen Beteiligten „einen Blick über den Tellerrand“. Neben unserer Teilnahme am Fachaustausch des Produktes Quartiersbezogene Bewohnerarbeit, unserem Engagement in den REGSAM-Facharbeitskreisen, Gremien und Arbeitsgruppen, pflegen wir eine enge Kooperation mit (Fach-)Hochschulen in und um München.

Rechtlicher Rahmen

Das HeideTreff Nachbarschaftstreff ist ein Produkt des Amts für Wohnen und Migration.

Als handlungsleitende Kontextuierungen dienen neben dem Konzept des Kinderschutzes; zum einen das interkulturelle Handbuch sowie die Broschüren der Quatiersbezogenen Bewohnerarbeit und Nachbarschaftstreff

Finanzierung

Der HeideTreff Nachbarschaftreff wird von der Landeshauptstadt München, Amt für Wohnen und Migration gefördert

Gemeinsame Werte in der Sozialregion

Werteplakat V4 520

Der HeideTreff Nachbarschaftstreff und das HeideTreff Familienzentrum sind Teil eines Kooperationsnetzwerkes, das im Rahmen des REGSAM-Facharbeitskreises "Schule und Soziales" ein Werteplakat entwickelt hat. Das Plakat können Sie sich hier herunterladen. Ziel der gemeinsamen Bestrebungen ist das Einstehen für gemeinsame Werte und Leben einer Willkommenskultur. Die Vermittlung gemeinsamer, positiver Werte über ethnische, kulturelle, religiöse und lebensweltliche Grenzen hinweg ermöglicht ein einrichtungsübergreifendes Arbeiten an einem positiven Miteinander in Freimann.

Soziale Einrichtungen in Freimann

Ihre Ansprechpartnerin

Stamminger, Elke

Fachleitung Stadtteilangebote Schwabing/Freimann

Dipl. Sozialpädagogin (FH) Elke Stamminger
Tel: 0-89-231716-7221
Fax: 0-89-231716-7219
e.stammingerSPAMFILTER@kinderschutz.de