Ausflüge und Ferienfahrten

 Gemeinsame Freizeitaktivitäten und Familienurlaube kennen viele der von uns betreuten Kinder kaum. Viele von ihnen leben in sehr beengten Wohnverhältnissen und kennen oft nur das nähere Umfeld der Wohngegend. Es ist wichtig, ihnen "die Welt da draußen" zu zeigen. Nur so erhalten sie neue Perspektiven und erkennen Möglichkeiten, die über ihre aktuelle Situation hinaus gehen.

5 gute Gründe für Ferienfahrten

eigene Grenzen ausloten Erlebnispädagogik im KINDERSCHUTZ MUENCHEN
  • Eine Ferienfahrt wirkt sich positiv auf den Umgang der Kinder untereinander aus und stärkt den Gruppenzusammenhalt.
  • Wir wollen den Kindern Freizeitbeschäftigung in der freien Natur abseits von Spielkonsolen, Handys und Fernsehen nahe bringen.
  • Die gemeinsame Planung von Freizeitaktivitäten schafft Verbindlichkeit und fördert die Kompromissfähigkeit.
  • Erlebnispädagogische Aktionen stärken das Selbstbewusstsein der Kinder.
  • Auch die Möglichkeit, mit den Betreuern eine unbeschwerte Zeit fernab von den oft problembehafteten Anforderungen des Alltags zu verbringen ist für die erfolgreiche (Beziehungs-)Arbeit mit den Jugendlichen unerlässlich.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass Kinder und Jugendliche neue Perspektiven entdecken können

4 gute Gründe für Erlebnispädagogik

mutig ausprobieren und sich was trauen  Erlebnispädagogik
  • Die Kinder und Jugendlichen gehen hier oft an ihre Grenzen und erleben sich dadurch wieder ganz ursprünglich.
  • Erfolgserlebnisse in diesem Erleben stärken das Selbstbewußstein im Alltag
  • Gruppenkonflikte, das eigene Verhalten und die eigenen Grenzen können besser verstanden werden
  • Die Authentizität aller Beteiligten und die gemeinsame Bewältigung von schwierigen Herausforderungen fördert auch das kollegiale Miteinander sowie die Beziehungsebene zwischen Jugendlichen und Pädagogen.

Einsatz in der Stationären Jugendhilfe

Bei erlebnispädagogischen Aktivitäten wird angestrebt, die Komfortzone des Alltags zu verlassen und Lernfelder durch zwar anstrengende, aber auch sehr attraktive Herausforderungen zu schaffen.

 

Durch das (gemeinsame) Überwinden von vermeintlichen Gefahren- oder Mangelsituationen werden soziale und individuelle Kompetenzen gefördert. Die Frustrationstoleranz und das Selbstwertgefühl der beteiligten Jugendlichen werden verbessert, und ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit wird weiterentwickelt.

 

In der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen können durch die handlungsorientierte Methodik mit ihrem hohen, nicht ausschließlich auf Sprache basierenden Aufforderungscharakter erhebliche Integrationsleistungen erbracht werden.

Welche Aktivitäten werden durchgeführt?

Als Mittel der Erlebnispädagogik gelten Natursportarten wie

  • Klettern
  • Segeln
  • Kajakfahren
  • Bergwandern
  • Höhlenbefahrungen usw.,

 

aber auch Kooperations- oder Initiativspiele.

 

Es gibt verschiedene Modelle, wie diese Aktivitäten am effektivsten zu lang anhaltenden, alltagsrelevanten Lernerfolgen führen sollen. Daher variiert die Rolle des Pädagogen – vom rein technisch-sportlichen Anleiter bis hin zum metaphorisch reflektierenden Begleiter – erheblich.

 

Maßgeblich für erlebnispädagogische Angebote ist jedoch, im Unterschied zum reinen Fun-Sport, dass die Aktivitäten immer mit einer pädagogischen Zielsetzung verknüpft sind.

Wie wirkt Erlebnispädagogik?

Erlebnispädagogik setzt darauf, dass sich besondere Erlebnisse tief einprägen und lange nachwirken. Mit ihrer Hilfe sollen Lernprozesse in Gang gesetzt werden. Angestrebt werden Entwicklungen in Verhalten, Denken und Fühlen.

 

Diese umfassen z.B. individuelle, soziale, sachliche und ökologische Lernziele. Die Lerninhalte werden nicht rein theoretisch vom Pädagogen vorgegeben, sondern sollen ganzheitlich erfahrbar sein und sich aus einer Realsituation ergeben.

 

Der Sinn und Zweck des Erlernten soll so unmittelbar ersichtlich werden. Die meisten erlebnispädagogischen Angebote werden für Gruppen konzipiert. Die Gruppe macht soziales Lernen erforderlich und ist gleichzeitig Grundvoraussetzung für individuelle Lernerfolge.

Was ist Erlebnispädagogik?

Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode, die ursprünglich in der Reformpädagogik als Gegenbewegung zum „verkopften“ Lernen Einzug in die Schulen hielt.

 

Inzwischen wird sie überwiegend im außerschulischen Bereich, insbesondere in der Jugendarbeit und Jugendhilfe verwendet. Die Angebote sind vielfältig und auch hervorragend für den therapeutischen Bereich oder für Menschen Teilhabeerschwernissen (z.B. seelische Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten) geeignet.

 

Es werden überwiegend natursportliche Aktivitäten durchgeführt, doch auch urbane Programme im Erlebnisraum Stadt (z.B. City Bound) sind möglich.

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Bidell

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Birgit Bidell
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