Kinderschutz im KINDERSCHUTZ MÜNCHEN

Unser Name verpflichtet uns in ganz besonderer Weise, dem Schutz der uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen höchste Aufmerksamkeit zu geben. Dieser Verpflichtung stellen wir uns gerne und mit Überzeugung in all unseren Angeboten.

Partizipation ist unsere pädagogische Grundhaltung

Gelebte Beteiligungsverfahren und eine Kultur der Partizipation sind wesentliche Grundlagen unseres pädagogischen Handelns. Wir sehen die Kinder und Jugendlichen als aktive Mitgestalter*innen ihrer eigenen Entwicklung und ihres Umfelds. Die Mitgestaltung ist ein wichtiges Element für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu selbstständigen und verantwortlichen Persönlichkeiten.  

Wir erkennen die Einzigartigkeit jedes Menschen an, nehmen ihn wahr und achten seinen Wunsch und Willen. Dieses Menschenbild haben wir fest in unserem Leitbild verankert.  

Die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, beschrieben in den Partizipationskonzepten unserer Einrichtungen, baut vorhandene Machtunterschiede sowie die Möglichkeit Abhängigkeiten zu schaffen ab. Selbstbestimmung und das Erleben von Selbstwirksamkeit sind Kinderschutz im besten Sinne.  

Wir sehen Partizipation als Prozess an, in dem der momentane Stand Ausgangspunkt für Diskussion und Weiterentwicklung ist. Denn nur das fortwährende Überprüfen und Bewusstmachen sorgt für eine tief verankerte Kultur der Beteiligung, in die sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hineinwachsen.

Unser Schutzkonzept

Oberstes Gut der im KINDERSCHUTZ MÜNCHEN angebotenen Leistungen ist die Förderung und Entwicklung der jungen Menschen sowie die Verhinderung von ihrem Wohl schädigenden Einflüssen. Im Jahr 2012 haben wir ein Schutzkonzept erarbeitet, das in allen Einrichtungen Anwendung findet und auf vier wesentlichen Säulen basiert:  

  • Ein auf der Grundlage anerkannter Methoden und auf die Förderung und Entwicklung junger Menschen ausgerichtetes pädagogischen Konzept. Denn eine Gefährdung liegt bereits dann vor, wenn die Weiterentwicklung der jungen Menschen stagniert (vgl. Wiesner, Kommentar zu § 45 ff. SGB VIII). 
  • Die präventive Ausrichtung der strukturellen und pädagogischen Qualität. Das Wohl der jungen Menschen darf möglichst erst gar nicht gefährdet werden. 
  • Transparente Verfahren, die in vorderster Linie dem Schutz möglicher Opfer verpflichtet sind. Diese sind allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt. 
  • Handlungsfähige und geeignet qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kinderschutz ist vielfältig

MVK 1

Schutz von Kindern heißt für uns

  • Familie in all ihren Erscheinungsformen zu unterstützen, zu entlasten, durch Krisen zu begleiten
  • Die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu achten und einzufordern
  • Kindern und Jugendlichen Verständnis, Schutzraum, klare Werte, Grenzen und verlässliche Beziehungen zu bieten
  • Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung zu stärken
  • Als freier Träger von Verwaltung und Politik verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Arbeit zu fordern