Konzeptioneller Rahmen

Grafik 5

Die konzeptionelle Gestaltung des GaleriaTreff-Nachbarschaftstreffs gliedert sich in 7 Bereiche und lebt von der Mitwirkung der Familien und Nachbarschaft. Welche Angebote stattfinden, bestimmen sie maßgeblich mit, denn die Ausgestaltung richtet sich nach ihren Anliegen, Interessen und Initiativen.  

Finanzierung

Der Nachbarschaftreff wird von der Landeshauptstadt München, Amt für Wohnen und Migration gefördert

Rechtlicher Rahmen

Das Nachbarschaftstreff ist ein Produkt des Amt für Wohnen und Migration.

Als handlungsleitende Kontextuierungen dienen neben dem Konzept des KINDERSCHUTZ MÜNCHEN zum einen das interkulturelle Handbuch sowie die Broschüren der Quatiersbezogenen Bewohnerarbeit und Nachbarschaftstreffs.

Soziale Einrichtungen in Riem

Social Impact

Der Nachbarschaftstreff ist die Anlaufstelle für Informationen sowie das Einbringen von Bedarfen, Wünschen, Anliegen, Sorgen etc. (Anhörung). Damit agiert er stets am Puls des Viertels! Begegnung, Austausch und Verständigung wird über eine Vielzahl an niederschwelligen Gelegenheitsstrukturen und mehrgenerationalen, transkulturellen Festen und Projekten gestaltet. Das befördert das Kennenlernen, das miteinander in Kontakt kommen sowie den persönlichen oder themenbezogenen Austausch. Durch die Einbeziehung und vielfältigen Möglichkeiten der Mitbestimmung gelingt es, aus einem nachbarschaftlichen Nebeneinander, ein Nachbarschaftliches Miteinander zu gestalten. Denn das nachbarschaftliche Kennen befördert zum einen den Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen und zum anderen das Finden von Gemeinsamkeiten und Verbindendem. Dabei wird gezielt auf Synergieeffekte gesetzt, die durch das Community Organizing und den Einsatz von kulturellen Multiplikator*Innen entstehen. So entsteht das Gefühl Teil einer Gemeinschaft zu sein. Die Menschen im Stadtteil sind motiviert sich mit Ideen und Aktivitäten einzubringen. Die Identifikation mit dem Viertel führt dazu, dass die Nachbarschaft etwas für die Gemeinschaft tun möchte und formuliert Ideen für das Gemeinwohl z.B. z.B. Sauberkeit im Viertel „Wir müssen aufräumen“. Im gemeinsamen Miteinander übernehmen sie schrittweise Verantwortung für sich selbst und tragen als Akteur zur Gestaltung des Gemeinwesens bei. Ehrenamtlich Engagierte werden qualifiziert und begleitet. Nach und nach erhalten die im Treff aktiven Nachbar*Innen Entscheidungskompetenzen über ihren Wirkungsbereich.

Kooperation und Vernetzung

Kooperationen

Landeshauptstadt München - Im Januar 2017 übernahm der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN die Trägerschaft für das 2001 geschaffene Angebot in der Messestadt. Im Rahmen eines lokalen Kooperationsverbundes ermöglichen wir nachbarschaftliche Selbstwirksamkeitserfahrungen und aktivieren damit u.a. eine große Vielfalt an Partizipationsniveau für den Sozialraum. Unsere stadtweite Vernetzung und Kooperation (z.B. andere Nachbarschaftstreffs, Migrationsberatung, Münchener Flüchtlingsrat etc.) ermöglicht uns eine lösungsorientierte Hilfe zur Selbsthilfe und nachhaltige Implementierung von tragfähigen nachbarschaftlichen Netzwerken. Außerdem vernetzen wir die im Heinrich trifft Böll NachbarschaftsTreff tätigen Ehrenamtlichen mit denen der anderen Nachbarschaftstreffs in München. Das ermöglicht allen Beteiligten „einen Blick über den Tellerrand“. Neben unserer Teilnahme am Fachaustausch des Produktes Quartiersbezogene Bewohnerarbeit, unserem Engagement in den REGSAM-Facharbeitskreisen, Gremien und Arbeitsgruppen, pflegen wir eine enge Kooperation mit (Fach)-Hochschulen in und um München.

Wir sind für Sie da

Nachbarn Galeria NachbarschaftsTreff München Riem

Es ist uns ein Anliegen, dass das stattfindet, was von den Menschen in Riem selbst angestoßen und verwirklicht wird. Der Nachbarschaftstreff ist ein Angebot für alle Nachbarn und Familien in München Riem. Die Angebote sind auf Anregung der Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Stadtteil entstanden. Die Räume können unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft, für Gruppen, Kurse, Projekte, Veranstaltungen, Kindergeburtstage, Familienfeste u.v.m. genutzt. Für ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen sind die Räume grundsätzlich kostenfrei! Die Treffleitungen Angela Pritschet und Claudia Rüger unterstützt Sie gerne bei der Entwicklung und Durchführung von Angeboten!  Wenn auch Sie eine Idee für ein Angebot, Anregungen oder ein Anliegen haben, sind Sie herzlich willkommen!